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ertec.com - Neues

20.08.2010 - 30 Jahre Impulse für die IC-Programmierung

23.03.2010 - Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung

20.11.2009 - Productronica 2009 - Ausstellerstatement zum Messeverlauf

05.11.2009 - ertec ist RENESAS Alliance Partner

17.10.2009 - ertec im Interview: Programmierlösungen mit Mehrwert

24.08.2009 - ertec & freescale: Partner im Alliance Program

31.07.2009 - Störschreiber jetzt auch für Marathon-Einsätze

27.07.2009 - Flashen erweckt Elektronik zum Leben

23.03.2009 - Erweiterung der Freescale Microcontroller-Unterstützung

06.02.2009 - M25-SPI-Flash-Programmierung

09.06.2008 - Baustein-Programmierung als kompletter "All-In-Process"

22.04.2008 - Micronas-VCT - höchste Präzision in der
Fertigungsprogrammierung gefordert

12.04.2008 - Programmieren oder programmieren lassen - Holtek HT48F

06.04.2008 - Milliarden von Bytes in JET- Geschwindigkeit programmiert


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20.08.2010 - 30 Jahre Impulse für die IC-Programmierung

Die ertec GmbH, Erlangen, feiert in diesen Tagen ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet im August 1980, hat sich das Team von Ingenieuren und Technikern von Anfang an mit der Entwicklung eigener Programmierlösungen für ICs befasst und sich im Laufe der Jahre international auf dem Markt positioniert. Das Unternehmen produziert hauptsächlich modulare Offline-Programmiersysteme, Inline-Flasher für die Fertigungslinie bzw. den ICT sowie den Programmier-Roboter „BEAVER II“ zur effizienten Programmierung mit sehr hohem Baustein-Durchsatz.

Darüber hinaus werden Kunden, welche es vorziehen, das Programmier-Know-How „einzukaufen“, durch die Dienste des Programmierzentrums von ertec kompetent versorgt.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 20.08.2010
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer

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23.03.2010 - Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung

Nach Einführung des Qualitätsmanagementsystems ISO9001 im Jahre 2004 erfolgte am 22.03.2010 ein Rezertifizierungs-Audit durch die DEKRA Certification GmbH.

Trotz weltweiter Wirtschaftsrezession wurde das nunmehr seit 6 Jahren eingeführte Qualitätsmanagementsystem kompromisslos aufrechterhalten und hat nicht nur nicht gelitten, sondern hat nachweislich dazu beigetragen, die vielfältigen Probleme der letzten 1,5 Jahre erfolgreich zu bewältigen und die Stabilität der Firma aufrecht zu erhalten.

Ohne jegliche Abweichungen oder Feststellungen wurde uns wieder bescheinigt, dass unser Unternehmen ein Qualitätsmanangementsystem entsprechend der Normen ISO9001:2008 wirksam anwendet.
Dies betrifft alle Bereiche der ertec GmbH, sowohl die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Programmiersystemen für elektronische Bauteile und Baugruppen als auch unsere Dienstleistung der Bausteinprogrammierung für die Elektronik- und Automobilindustrie.

Unser globales Ziel ist die absolute Kundenzufriedenheit, von deren konsequenten Umsetzung unsere aktuellen Kunden aber auch Neukunden profitieren werden.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 22.03.2010
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer

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20.11.2009 - Productronica 2009 - Ausstellerstatement zum Messeverlauf

Unsere Erwartungen waren im Vorfeld der Messe eher zurückhaltend. Der deutliche Besucherrückgang gegenüber 2007 war spürbar, aber die verkleinerte Gesamt-Ausstellungsfläche brachte unmittelbar mehr Besuchsfrequenz mit erhöhtem Anteil an Fachkompetenz.
In unserer Branche der Bausteinprogrammierung war ein starker Trend in Richtung On-Board-Programmierung erkennbar, wobei auch die Einzelbaustein-Programmierung mit Programmierautomaten sowohl in der Fertigung als auch als externe Dienstleistung weiterhin seine Berechtigung hat.
Es war richtig, die Schwächephase konsequent für Innovation zu nutzen.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer

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05.11.2009 - ertec ist RENESAS Alliance Partner 

Als RENESAS Alliance Partner wird die ertec GmbH für die On-Board-Programmierung in der Produktionslinie seitens Renesas empfohlen.
Mit dem In-circuit Flash Programmer PGS80 werden unter anderem die Renesas-Mikrocontroller der Familien R8C, R32C und SH unterstützt. Fernbedienbarkeit, Kompaktheit, Modularität und Kombinierbarkeit sind wesentliche Eigenschaften dieser Systeme, die in die Fertigungslinie einfach oder auch als mehrfach parallel arbeitende Systeme integrierbar sind.
Zusätzlich ist die ertec GmbH ein von RENESAS gelistetes Programmierzentrum für die
Mikrocontroller-Programmierdienstleistung.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb


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17.10.2009 - ertec im Interview: Programmierlösungen mit Mehrwert




Beitrag - Regionaleuropäischer Wirtschafts-Spiegel
Ausgabe Oktober/November 2009

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24.08.2009 - ertec & freescale: Partner im Alliance Program

Seit Mai 2009 ist ertec GmbH eingetragender Partner im freescale Alliance Program und wird den internationalen Interessenten auf freescale´s website als "Hardware/Software Provider" für freescale-Bausteine en detail vorgestellt. Wir freuen uns darüber, dass die sehr gute Zusammenarbeit auch auf diesem Wege dokumentiert werden konnte.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 24.08.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb
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31.07.2009 - Störschreiber jetzt auch für Marathon-Einsätze

Nachweisliche Transparenz in elektrischen Anlagen

Der Störschreiber in Taschenbuchgröße "PROFEA-II" von ertec GmbH, Erlangen, weist nach, was wann elektrische Anlagen stört. Die Signalzustände werden präzise erfasst und vom integrierten Druckwerk auf Normalpapier ausgedruckt. Der Anwender erhält einfach und schnell alle erforderlichen Daten für Fehleranalysen. So wird ermöglicht, unabhängige Fehlerprotokolle zu erstellen, direkt am Ort des Geschehens. Im Ergebnis bietet PROFEA-II nicht nur den Vorteil, Brachzeiten und die daraus resultierenden Kosten auf das unvermeidliche Minimum zu redu-zieren, sondern fungiert zusätzlich quasi als Sachverständiger in umstrittenen Fällen der Verursacher-Frage. Seit vielen Jahren im Einsatz bewährt, bietet der Hersteller ertec GmbH, Erlangen, nun das passende Upgrade in Form der MemoBox mit Software - einem nichtflüchtigen, wechselbaren Datenspeicher mit der Kapazität von mehreren hundert Millionen von Schaltzyklen. Auf diese Weise können extrem lange Überwachungszeiträume, unabhängig vom Papiervorrat oder einem PC, realisiert werden. Die MemoBox hält die erfassten Daten abrufbar bereit.



Arbeitsweise des Störschreibers

Was ist zu tun, wenn die Anlage ausfällt oder gar außer Kontrolle geraten ist? Nach dem Herstellen der Sicherheit muss schnellstens dem Fehler auf die Spur gekommen werden. In elektrischen Anlagen mit freiprogrammierbaren Steuerungen ist dies bekanntermaßen oft eine Wissenschaft für sich. Nicht weil es etwa daran mangelt, dass die SPS keine Möglichkeiten zur Analyse von Anlagezuständen (z.B. Störwerterfassung) und Fehlerursachen bietet. Dies können die Steuerungen in der Regel ohnehin. Aber leider werden naturgemäß nur Informationen erfasst, die dem Steuerungsrechner zugeführt werden. Beim Störungsfall ergibt sich oft in der Praxis das Problem, dass die Ursache nicht eindeutig den Verantwortungsbereichen Maschinenbau oder Elektrotechnik zugeordnet werden kann. Folglich gerät der Anlagenbetreiber in die missliche Situation, dass die Frage nach der Ursache mit mehreren Verhandlungspartnern, nicht selten verteilt in diverse Abteilungen eines Konzerns, nur mühsam zu klären ist. Ein Beispiel: Die Metallfahne eines verfahrbaren Werkstückträgers ist nicht korrekt angebracht. Aufgrund dessen wird der zugeordnete berührungslose Schalter (BERO) gelegentlich zu kurz oder gar nicht aktiviert. Als Folge wird ein komplexer Betriebsablauf unterbrochen. Ausgehend von der Annahme, dass dieser Fehler nur sporadisch Auswirkungen zeigt, kann erfahrungsgemäß die Diagnose und schließlich Beseitigung der Störung einen hohen zeitlichen Aufwand nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall ist die Mitwirkung der Zuständigen mehrerer Bereiche zwingend erforderlich. An dieser Stelle tritt PROFEA-II als "Gutachter" auf. Dessen Aufgabe ist, die zur Fehleranalyse erforderlichen Informationen rasch, unkompliziert und übergreifend zur Verfügung zu stellen. Der Markt bietet wohl Geräte zur Störwerterfassung und Protokollierung von Anlagezuständen. Offenbar sind diese jedoch oftmals hochspezialisiert und nicht für den mobilen Einsatz brauchbar. Der Anlagenbetreiber ist somit nur in der Lage auf sie zurückzugreifen, wenn diese von vorne herein in die Gesamtkonzeption der Anlage eingebunden worden sind. In besonderen Problemfällen - beispielsweise in der Inbetriebnahmephase - ist ihr Einsatz extrem unflexibel oder de facto unmöglich. Das Protokolliergerät PROFEA-II schließt, so der Hersteller ertec GmbH, Erlangen, die aufgezeigte Lücke. Das Gerät kommt den Anforderungen des Service-Technikers durch sein geringes Gewicht (<600g) und die kompakte Bauform entgegen.

Die Bedienung erfolgt einfach durch zwei Tasten. Gleichstrom- und Wechselstrom-Signalspannungen zwischen 5 V und 230 V können einfach über Tastklemmen aufgelegt werden. Abgleiche und Einstellungen auf die angeschlossenen Signalpegel sind nicht erforderlich, da die Anpassung dynamisch erfolgt. Das Zeitverhalten von bis zu acht aufgelegten Signalen wird erfasst und auf dem eingebauten Drucker protokolliert. Der Druckvorgang wird nur dann aktiviert, wenn eine Änderung des Signalpegels auftritt. Wenn mehrere Schaltvorgänge hintereinander zu erfassen sind, werden diese intern gespeichert und gemäß der zeitlichen Reihenfolge ausgedruckt. Die Uhrzeit (Echtzeituhr) wird parallel zu den Schaltvorgängen bis auf eine Genauigkeit von 1 ms im Ausdruck klar zugeordnet. Von 1 ms bis zu 250 ms können durch den digitale Eingangsfilter variabel Voreinstellungen gemacht werden. Vier Betriebsarten werden durch Eingabe von Triggerbedingungen ermöglicht und vier verschiedene Darstellungsweisen des Ausdrucks sind wählbar: numerisch, grafisch, Data-Mode (lesbar während des Betriebs) oder List-Mode (optimal für Dokumentationszwecke). Alle Einstellungen bleiben nach dem Ausschalten gespeichert. Die Magnetstreifen auf der Rückwand des Gerätes erlauben, PROFEA-II schnell und sauber zu befestigen/ abzunehmen, beispielsweise an Schaltschranktüren. Der Betrieb des Störschreibers über einen längeren Zeitraum an der Anlage ist laut Hersteller unkritisch. So ist es möglich, sowohl die Abläufe einer Betriebsphase bis zum Fehlereintritt zu analysieren, als auch die Störphase selbst oder die Phase danach. Optional bietet der Hersteller eine spezielle Software zur Auswertung der über die RS232 Schnittstelle ausgegebenen Daten. NEU in diesem Zusammenhang ist die „MemoBox“ zur Langzeit-Datenerfassung (Schaltvorgänge mit Zeitstempel) und –Auswertung. Dabei handelt es sich um einen nichtflüchtigen, wechselbaren Datenspeicher mit der Kapazität, mehrere hundert Millionen von Schaltzyklen aufzuzeichnen. Die Stromversorgung der MemoBox erfolgt direkt über das Gerät PROFEA-II.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb
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27.07.2009 - Flashen erweckt Elektronik zum Leben

Wie kommen die Bits und Bytes in die Elektronik, wie haucht man den Leiterplatten, Leuchtdioden, Displays oder akustischen Signalgebern Leben ein? Die Chips brauchen ihr Programm, brauchen ihre Anweisungen, Kommandos, Daten und Parameter, Entscheidungsmerkmale, Sprünge, Vergleiche, Ein- und Ausgaben... All diese einzelnen Komponenten und deren teilweise hochkomplexes Zusammenspiel wird gewöhnlich in Flash-Speichern abgelegt. Wie aber werden diese Flashes gefüllt? Die Programmierung elektronischer Speicher ist ein hochkomplexes Thema. Die Firma ertec arbeitet seit fast 30 Jahren in dieser Branche und bietet für die einzelnen Verfahren verschiedene Produkte und Dienstleistungen an. Vom einfachen Handprogrammierplatz mit motorischer Vakuumpumpe und Etikettendrucker über Onboard-Programmierlösungen in Fertigungslinien bis hin zum vollautomatischen Programmierroboter mit Lasermarkierung, Bauteilinspektion und Verpackung – das gesamte Spektrum dieser Nischenbranche wird abgedeckt. Was wäre ein elektronisches Gerät ohne jegliche Software – eine schöne Hülle ohne funktionalen Inhalt!


Damit aber das Mobiltelefon klingelt oder wählt, die Waschmaschine abpumpt oder schleudert, das Auto beschleunigt oder bremst, der Drucker druckt, das Navi navigiert,.. muss ein spezielles Programm ablaufen, muss die Software – das Gesamtwerk von Bedingungen und Befehlen - in das Gerät übertragen werden. Deshalb ist es unumgänglich, die Software auf der Grundlage höchster Qualitätsanforderungen und mit den dafür geeigneten Qualitätswerkzeugen zu entwickeln. Wir sprechen hier also von einer sehr verantwortungsvollen Aufgabenstellung. Schließlich müssen alle Funktionen durch die Zielhardware dauerhaft zuverlässig ausgeführt werden. Sie sind quasi der „Schöpfer“, der mit seiner Software die Seele in das Produkt bringen soll. Wie aber kommt diese Software, wie die Funktionalität, wie das „Leben“ in elektronische Geräte? Die Programmierung von elektronischen Speicherbausteinen ist ein hochkomplexes Thema. Die ertec GmbH mit Firmensitz in Erlangen wurde 1980 als Ingenieurbüro für Mikroelektronik- Entwicklung gegründet und hat sich auf dem nationalen wie internationalen Markt als Systemanbieter für die Programmierung von Halbleiter-Bausteinen positioniert. Entsprechend der Unternehmensphilosophie „Kompetenz rund um die Bauteilprogrammierung“ profitieren die Kunden von einer innovativen Produktpalette, die Produktivität, Flexibilität und Qualität garantiert. Die ertec GmbH ist einziger europäischer Hersteller von Programmiertechnik mit umfassendem Programm. Entwickelt und produziert werden manuelle und automatische offLINE-Programmiersysteme und On-Board-Systemlösungen. Darüber hinaus bietet ertec auch die Bausteinprogrammierung als Dienstleistung an. In den 1980er Jahren wurden die Programmierdaten mit sogenannten EPROM-Brennern in vor allem UV-löschbare Speicher geschossen. Bis heute hat sich die Elektronik auch in diesem Bereich rasant weiterentwickelt. Im Jahre 2008 wurden weltweit ca. 17 Milliarden elektronische Speicherbausteine, davon 90% Flash-Speicher, programmiert. Der Anteil von über 6 Milliarden Mikrocontrollern mit Onchip-Flash ist permanent steigend, vor allem im Automotive-Bereich. In einem modernen Auto sind heute bis zu 60 Mikrocontroller in Funktion.Dazu kommt, dass immer mehr elektronische Applikationen mehrfach programmiert werden, denken wir dabei beispielsweise an sogenannte Upgrades von Mobiltelefonen oder auch an die Aktualisierung des Kartenmaterials für Navigationsgeräte. Prinzipiell gibt es zwei Verfahren, die Programmierdaten in die Speicherbausteine zu bringen, die offLINE- und die On-Board – Programmierung.

Das Programmieren der bestückten Baugruppen (On-Board) direkt in der Fertigungslinie bedarf keinerlei Lagerhaltung von verschiedenen (tw. veralteten) Software-Versionen. Auch eine mechanische Beschädigung der oft diffizilen Gehäusebauformen ist ausgeschlossen, die Baustein-Programmierzeiten erhöhen jedoch in vielen Linien die Taktzeiten und dadurch die Kosten erheblich. Namhafte Automotive-Herstellerfirmen flashen Millionen von Baugruppen mit den ertec-On-Board- Programmiersystemen PGS8X in ihrer Fertigungslinie und profitieren von der offenen Systemlösung duch die Möglichkeit der kompletten Integration in ihrer Fertigungssoftware und dadurch der Realisierung von Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Prozesse, welche heutzutage aus der Qualitätssicherung einfach nicht mehr wegzudenken sind.

Als Alternative existiert die OffLine- oder auch Einzelbaustein-Programmierung direkt beim Elektronikhersteller oder auch über einen Programmierdienstleister. Die Programmierzeiten werden hierbei nicht nur außerhalb der Linie verbraucht, durch die Möglichkeit der automatisierten Parallel-Programmierung ist damit zusätzlich noch eine wesentliche Zeit- und somit Kostenersparnis verbunden. Beide Verfahren haben abhängig vom speziellen Einsatzfall ihre volle Berechtigung und auch ihren eindeutigen Vorzug gegenüber der Alternativvariante. Als daraus logische Konsequenz basiert die Firmenphilosophie der ertec-GmbH auf drei Säulen: - Entwicklung und Fertigung von Offline-Programmiersystemen inkl. Programmierautomaten - Realisierung von Onboard - Systemlösungen für Fertigungslinien - Premium - Programmierdienstleistung bei Verwendung des eigenen Programmierequipments Große und kleine Elektronik-Firmen programmieren Bausteine zum Einsatz in eigene Produkte manuell oder auch mit dem ertec-Programmierautomaten BEAVER. Sie programmiern nicht nur, nein sie verifizieren, etikettieren, lasermarkieren, inspizieren und verpacken die Bausteine in einem in sich geschlossenen Prozess. Dabei sind keine manuellen Eingriffe notwendig. Die Gefahr durch von Menschen gemachte Fehler ist somit weitest gehend ausgeschlossen. Die ertec-Programmiertechnologie ist stets auf dem aktuellen Stand der Technik und wird permanent weiterentwickelt. Die verwendete smartJet-Highspeed-Technologie® gestattet die Programmierung am physikalischen Zeit-Limit der Bausteine bei durchgängiger Absicherung der Datenkonsistenz. Auf dieser Technologie basiert auch das ertec-Verfahren Huge Memory Flashing®. Über spezielle Datenaufbereitungs- und optimierte Datenübertragungsverfahren können riesige Datenmengen in Rekordzeiten in die Flash-Bausteine mit Höchstkapazitäten programmiert werden. Bei automatisierter Programmierung mit dem Programmierautomat BEAVER, der auf bis zu 64 Programmierköpfe aufrüstbar ist, können durch Parallelisierung auch bei solchen Speicherkapazitäten Programmierdurchsätze erzielt werden, die eine effiziente Elektronik-Fertigung benötigt. Bei ertec wird der Kunde positiv – umfangreich unterstützt nicht allein gelassen, die Hotline garantiert schnelle Hilfe bei kurzen Reaktionszeiten, dies betrifft auch neue Algo-Implementierungen. Seit Ende 2008 gehört die ertec GmbH zur HTV-Firmengruppe und hat dadurch alle Voraussetzungen, auch in Zukunft als stabiler, zuverlässiger Programmiergerätehersteller mit Produkten am Markt präsent zu sein, die optimal auf die verschiedenen Kundenanforderungen zugeschnitten werden können.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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23.03.2009 - Erweiterung der Freescale Mikrocontroller-Unterstützung

Die neue 8-Bit Automotive S08 Familie sowie die 16-Bit S12(X) Familien von Freescale werden bei ertec sowohl von manuellen und automatischen Offline-Programmiersystemen als auch von Inline-Programmier-Systemlösungen unterstützt.


Neben den schon etwas in die Jahre gekommenen Motorola-Microcontroller der HC05-, HC11- und HC12- Familien wurde der Programmier-Support auch für die neueren Freescale-Mikrocontroller-Familien erweitert. Neben Bausteinen der verschiedenen HC08-Derivate werden jetzt auch Bausteine der S08-, S12- sowie der S12X-Familien von den Programmiergeräten unterstützt. Ganz gleich ob in verschiedenen Gehäusebauformen auf unterschiedlichen Programmiermodulen im Parallelmode offline oder inline durch die in die Fertigung integrierbaren Onboard-Programmiersysteme.
Auf dem Programmierautomat BEAVER können diese Bausteintypen mit hohem Durchsatz in verschiedenen Input-/Output-Magazinierungen (Tray, Tape, Tube) gehandelt, programmiert, lasermarkiert oder etikettiert, 2D-oder 3D-inspiziert und wiederverpackt werden. Auch komplexe spezifische Spezialfunktionen z.B. der neuen Automotive-Familien werden in diesen in sich geschlossenen Prozessen vollständig abgedeckt. Dazu gehört neben der Unterstützung der verschiedenen Margin-Levels unter anderem auch die Möglichkeit des Aktivierens von Schreib- und Leseschutz-Funktionen.
Die ertec Smart-JET-Technologie garantiert dabei minimale Programmierzeiten und damit kürzeste Taktzeiten in der Fertigungslinie bzw. einen maximalen Durchsatz bei der automatisierten Massenprogrammierung. ertec hat sich zum Ziel gesetzt, die Freescale - Bausteinunterstützung permanent entsprechend den Kundenanforderungen auf dem Markt zu erweitern. Ziel ist eine möglichst komplette Abdeckung des gesamten Freescale-Portfolios sowohl bei der manuellen und automatischen Einzelbausteinprogrammierung als auch bei der Onboard-Programmierung direkt in der Fertigungslinie.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 23.03.2009
Verfasser: M. Eng. Andreas Urban
Leiter Onboard-Programmiersysteme
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06.02.2009 - M25-SPI-Flash-Programmierung

Schnelles Flashen von M25-SPI-Speichern im Full- Premium-Programmierservice;
Der Spezialist für Bausteinprogrammierung ertec GmbH bietet sowohl das Equipment als auch  seinen Full- Premium-Programmierservice  für die schnelle Vorprogrammierung von M25-SPI-Flash-Speichern an.



Aufgrund ihrer hohen System-Geschwindigkeit, des geringen Energieverbrauchs, der kompakten Bauform sowie ihrer geringen Kosten erfreuen sich aktuell die seriellen Flash-Speicher der M25–er SPI-Familie wachsender Beliebtheit. Viele Anwender benötigen allerdings vorprogrammierte Bausteine. Die ertec GmbH deckt mit ihrem Premium-Programmierservice die komplette Bandbreite der Bausteinprogrammierung verschiedener
Gehäusebauformen ab.

Durch den Premium-Programmierservice profitieren ertec-Kunden ohne Kapitalinvestition von der neuesten Technologie und vom Know-how der Entwickler. Roboter wie der BEAVER oder Automaten wie der MH240E ermöglichen eine vollautomatisierte Massen-Bausteinprogrammierung mit 3D-Inspektion nahe an der Null-Fehlergrenze. Innerhalb des einzigartigen „All-In-Process“ kann der BEAVER zum Beispiel ohne die „Fehlerquelle Mensch“ die Bausteine entpacken, programmieren, lasermarkieren, 2- oder 3-D mechanisch inspizieren und zum Beispiel wieder im Gurt verpacken. Durch die Parallelprogrammierung in bis zu 64 Programmiersockeln kann so ein Durchsatz von 650 Bausteinen pro Stunde garantiert werden.

Das Unternehmen erreicht den maximalen Durchsatz durch den Einsatz der bewährten Smart-Flash-Technologie und das Programmieren am physikalischen Limit des Bausteins. Dies gilt sowohl für die verschiedenen Offline-Programmier-Lösungen als auch in die Fertigungslinie integrierbare Onboard-Programmierung mit den Programmiersystemen der PGS8X-Familie.

Peter Nickel, Geschäftsführer der ertec GmbH: „Gerade Kunden die Stückzahlen benötigen, bei denen sich eine eigene Investition in Programmier-Automaten nicht rechnet, können von unseren hochmodernen Programmierausrüstungen, die selbstverständlich höchste Qualität und Transparenz garantieren, profitieren.“

 

 

© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 06.02.2009
Verfasser: M. Eng. Andreas Urban
Leiter Onboard-Programmiersysteme


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09.06.2008 - Baustein-Programmierung als kompletter "All-In-Process"

ertec integriert 3D-Inspektionsssystem in Programmier-Roboter - 100-prozentige Absicherung gegen Fehler oder Beschädigungen - keine manuellen Eingriffe nötig


(pressebox) Erlangen, 09.06.2008 -
Ab sofort stattet die ertec GmbH ihren Programmier-Roboter BEAVER mit einer Messeinheit des Herstellers ICOS aus. Die Anschlusspins der programmierten Bausteine werden nun direkt vor der Verpackung im selben Automat vermessen und kontrolliert. Mit der Integration dieser 3D-Lead-Inspektion erweitert ertec den Funktionsumfang der Programmierung zu einem "All-In-Process" und gewährleistet, dass trotz höchsten Geschwindigkeiten nur absolut fehlerfreie Bausteine in die Produktion gelangen.

Wegen der explosionsartig wachsenden Nachfrage, müssen elektronische Speicherbausteine direkt in Automaten programmiert werden. Nach dem eigentlichen Programmiervorgang werden diese manuell in einen anderen Automaten umgelagert, dort optisch vermessen und endgültig verpackt. Dieser Eingriff in einen automatisierten Bearbeitungsprozess beinhaltet aber Gefahren wie beispielsweise Vertauschungen oder Beschädigungen. Der Programmier-Roboter BEAVER der ertec GmbH ermöglicht es nun, in Kombination mit der Industrie-Standard-Messeinrichtung LIM des Herstellers ICOS, den kompletten Programmierungsprozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe durchzuführen.

Der BEAVER ist ein parallel arbeitender Programmier-Roboter mit Vollausstattung. In Kombination mit der smartJET-Technologie der ertec GmbH erreicht er höchste Durchsätze mit bis zu 700 Bausteinen pro Stunde. Auch bei Bausteinen mit sehr hohen Flash-Kapazitäten und dadurch normalerweise langen Programmierzeiten werden durch die Parallelprogrammierung in bis zu 64 Programmiersockeln des BEAVERs diese Werte erreicht. Konrad Kruse, Geschäftsführer der ertec GmbH, über die neu in den Roboter integrierte Messeinrichtung: "Mit der 3D-Lead-Inspektion machen wir die Bausteinprogrammierung zum "All-In-Process". Der BEAVER entnimmt die Bausteine aus den Magazinen, legt sie in die Sockel und beginnt mit dem Programmieren. Danach markiert er die fehlerfreien Bausteine per Etikett oder Laser, prüft sie optisch dreidimensional und legt die Bausteine wieder in die Output-Magazine ab. Damit vermeiden wir typische Fehler wie Koplanarität, Pin-Lage oder Abmaße und erreichen insgesamt eine 100-prozentige Absicherung gegen nicht oder falsch programmierte sowie mechanisch beschädigte Bausteine."

"All-In" bedeutet, dass ein Prozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe ablaufen kann. Er ist damit zusätzlich lückenlos protokolliert und im Sinne einer oft geforderten Traceability nachweisbar. Mit der Kombination BEAVER und smartJET-Technologie steht die ertec GmbH für ein neues Qualitäts- und Geschwindigkeitsniveau in der Bausteinprogrammierung. Bei der smartJET-Programmierung werden alle Daten vor Ort auf Modulen gespeichert und stehen so unmittelbar zur Verfügung. Die Daten werden aus vorgeladenen Image-Speicherkarten ohne Umwege direkt in den Baustein programmiert. So gehen die Zeit für die Daten-Übertragung und die PC-Rechenzeiten gegen Null und der Programmier-Durchsatz ergibt sich ausschließlich aus den internen, ungebremsten Programmierzeiten der Bausteine selbst.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 09.06.2008
Verfasser: Werner Bauer
Leiter Programmierservice
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22.04.2008 - Micronas-VCT - höchste Präzision in der
Fertigungsprogrammierung gefordert


High-End-Fernsehgeräte, ob Plasma oder LCD, benötigen heutzutage für die Elektronik kaum mehr als einen Chip. Hohe Komplexität bedingt u.a. hohe Pin-Zahlen und damit sehr diffizile Gehäusebauformen. Das Onboard-Flashen über serielle Schnittstellen ist deshalb der Einzelbaustein-Programmierung vorzuziehen, aber bei den hohen Stückzahlen geht die Zeit ins Geld ?


Die Mikrocontroller-Familien VCT49, VCT6x und VCT7x des Herstellers Micronas kommen prinzipiell ohne zusätzliche externe Komponenten für ein TV-Design aus. Außer der Audio-, Video, Teletext- und OSD-Funktionalität sind in solch hochkomplexen elektronischen Bausteinen auch verschiedene flüchtige und nichtflüchtige Speicherkomponenten integriert.

Über eine serielle I ² C-Schnittstelle ist der Onchip-Flash online bzw. inline in der Fertigungslinie programmierbar. Aber Zeit ist Geld und diese Art der Inline-Programmierung ist bzgl. der hohen Taktzeitanforderungen und Stückzahlen keineswegs immer die effizienteste Methode.
Die Durchsatzanforderungen verbunden mit den steigenden Qualitätsansprüchen sind immer mehr entscheidende Parameter bei der Serienfertigung von solch preissensiblen Konsumer-Produkten.
ertec bietet hierzu 4 Programmierlösungen an:
Lassen die Produktionsbedingungen beim Kunden eine Onboard-Parallelisierung zu, so kann man in der Linie mit einem Onboard-Programmiersystem PGS8P bis zu 8 Platinen mit den schon bestückten VCT-Mikrocontrollern gleichzeitig programmieren. Die notwendige Einbindungsmöglichkeit in die Fertigungssoftware mit allen Features der Transparenz, Protokollierung und Rückverfolgbarkeit ist dabei selbstverständlich immer gegeben.
Bei mittleren Stückzahlen ist eine manuelle Einzelbausteinprogrammierung mit den Programmiermodulen P67390 des modularen Programmiersystems PGS67 denkbar. Aufgrund der diffizilen Gehäusebauform (PLQFP208-1) mit 208 Pins ist die Handhabung der Bausteine allerdings sehr kritisch. ertec empfiehlt daher den Einsatz des neu entwickelten pneumatisch gesteuerten Sockelöffners, der zumindest das Öffnen und Schließen der einzelnen Sockel übernimmt. Der Bediener allerdings muss trotzdem noch höchste Sorgfalt beim Einlegen und Herausnehmen der Mikrocontroller walten lassen.
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH auch diese relativ großen Gehäuse automatisiert behandelt und vor der Output-Magazinierung noch mit einer optischen 3D-Inspektion mechanisch auf Pindefekte in allen 3 Dimensionen vermessen.
Abhängig von den Kundenstückzahlen muss hier zwischen Investition von Programmierrobotern BEAVER und Outsourcing dieses Fertigungsprogrammierprozesses im betriebswirtschaftlichen Sinne abgewogen werden.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 22.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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12.04.2008 - Programmieren oder programmieren lassen - Holtek HT48F

Leistungsfähige und preiswerte RISC-Mikrocontroller des taiwanesischen Herstellers HOLTEK sind jetzt auch als programmierbare Flash-Versionen verfügbar. Diese Alternative zu den Masken wird nun auch für sehr hohe Stückzahlen interessant.


Der Preisunterschied von Masken-Bausteinen zu programmierbaren Flash-Microcontrollern wird immer kleiner. Und wie viel flexibler ist da ein Flash-Variante, auch gegenüber der OTP-Derivate?
Immer öfter werden spezielle bausteinspezifische Informationen (z.B. IP-Adressen, MAC-Adressen, Versions- und Fertigungsinformationen) im Flash-Programmspeicher oder EEPROM-Datenbereich benötigt.
Bei Verwendung von Maskenbausteinen ist dies überhaupt nicht möglich.
Bei den Holtek-Flash-Varianten darf man allerdings auch nicht außer Acht lassen, dass Ansprüche der Speicherung beispielsweise auch serialisierbarer Daten zusätzlich hohe Anforderungen an die Fertigungsprogrammierung stellen.
Nicht nur der hohe Durchsatz bei manueller oder automatischer Programmierung steht als Forderung, auch eine qualitätssichere, transparente Methodik der Programmierung von exemplar-spezifischen Daten in diesem komplexen Prozess ist absolut notwendig. Solche Verfahren müssen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit garantieren, die bei den heutigen hohen Qualitätsstandards einfach nicht mehr wegzudenken ist.
Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden, der Einsatz von entsprechenden Programmiersystemen mit fertigungsgerechter Bediensoftware im eigenen Hause oder ein entsprechendes Outsourcing zu externen Programmierdienstleistern.
Die Firma ertec GmbH bietet alle entsprechenden Programmier-Möglichkeiten an.
Handelt es sich um mittlere Stückzahlen von Holtek-MCU's, so ist es schon noch denkbar, im eigenen Hause an Hand-Programmierstationen zu programmieren, zu markieren und wieder zu verpacken. Die fertigungsgerechte Bedienoberfläche PSI67 des modularen Programmiersystem PGS67 von ertec bietet hierzu alle Features - von der OTP- bzw. MTP-Datei, die direkt vom frei verfügbaren HOLTEK-Entwicklungssystem HT-IDE3000 erzeugt wird, bis hin zur fertig programmierten, verifizierten, etikettierten und detail-dokumentierten HOLTEC-MCU-Flash-Serie in verschiedenen Gehäusebausteinen (DIP, SKDIP, SOP, SSOP,LQFP).
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen mit vielleicht noch dazu exemplarspezifischen Programmierdaten im MCU-Flash oder -EEPROM ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich. Die Investition in solche komplexe Programmierroboter ist nur bei wenigen Groß-Projekten (hohe Stückzahlen) kaufmännisch sinnvoll.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH diese verschiedenen tw. diffizilen Einzelschritte in einem in sich abgeschlossenen hochkomplexen Prozess durchgeführt.
Holtek-Bausteine in unterschiedlichen Gehäusen aus dem Gurt, von der Stange oder vom Tray werden im Beaver automatisiert gehandelt, programmiert, lasermarkiert, bzgl. Pinmechanik und Markierung inspiziert und wieder entsprechend verpackt, bei extrem minimiertem Einfluss der Fehlerquelle Mensch.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 12.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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06.04.2008 - Milliarden von Bytes in JET- Geschwindigkeit programmiert

Explodierende Stückzahlen und Kapazitäten elektronischer Speicherbausteine stellen an die Elektronikfertigungen permanent steigende Anforderungen.
Die neue "SmartJET Highspeed-Technologie" von ertec bildet die Basis für höchste Programmierdurchsätze in der Massenproduktion und stellt die automatisierte Bausteinprogrammierung auf ein neues Qualitäts- und Geschwindigkeitsniveau.



Eine Milliarde hat neun Nullen, ein GigaByte hat noch mehr Byte und wenn man auf Bit-Ebene runtergeht, dann ist man bei 1 GigaByte schon bei knapp 10 Milliarden Bits. Aber was ist morgen eigentlich noch ein GigaByte, wo schon heute Einzel-Bausteine mit 16 GigaByte Flash-Kapazität auf dem Markt sind ?

Eine steigende Anzahl verschiedener elektronischer Produkte verwendet mehr und mehr solche riesigen Speicherkapazitäten, die bei vielen Anwendungen im Fertigungsprozeß Bit für Bit programmiert werden müssen. Herkömmliche Verfahren reichen dazu einfach nicht mehr aus. An einem einfachen Beispiel soll diese anspruchsvolle Thematik verdeutlicht werden:
Sollten bei der Flash-Programmierung aufgrund herkömmlicher mittlerer Mikrocontroller-Verarbeitungszeiten auch nur 100 Nanosekunden pro Byte vertan werden, so summieren sich diese zusätzlichen Zeiten bei einem 8 GByte-Baustein schon zu ca. einer Viertelstunde pro Baustein.

Die relevanten Zeiten bei der Baustein-Programmierung ansich sind die Zeiten für Zugriffe des PCs auf die Programmierdaten (Festplatte, Netzwerk, ext. Datenträger...), Programm-Laufzeiten innerhalb des Betriebssystem (Rechnergeschwindigkeiten), Datenübertragungszeiten vom Speicherort der Programmierdaten zum Flash-Baustein, der Software-Overhead innerhalb des Programmiersystems (Programmabarbeitungszeiten für Datenübergaben, Abfragen, Auswertungen..) und letztlich die Programmierzeiten des Flash-Bausteines selbst.

Die neuen JET-Basis-Programmiermodule P67805 von ertec basieren auf der "Smart-JET-Highspeed-Technologie", deren grundsätzliche Arbeitsweise aus einer optimalen Arbeitsteilung zwischen einem schnellen Mikrocontroller-Master und einem superschnellen FPGA-Baustein als Slave besteht. Zusätzlich wird die Übertragungszeit der Programmierdaten auf Null und die PC-Rechenzeit gegen Null gesetzt, indem von über spezielle Mehrfach-Ladestationen vorgeladenen Image-Speicherkarten die Bits und Bytes ohne Umwege am physikalischen Zeitlimit direkt in den Flash programmiert werden. Desweiteren wird durch eine echte 4-fach Parallelisierung pro Programmiermodul und eine bis zu 64-fache Parallelisierung im Gesamtsystem ein Programmierdurchsatz von mehr als 5 Milliarden Bit pro Sekunde erreicht.

Mit dem ertec-Programmierroboter BEAVER im Vollausbau, d.h. mit 64 Programmiersockeln, kann so auch bei theoretischen Einzel-Bausteinprogrammierzeiten von über 5 Minuten ein vollautomatisierter Programmierdurchsatz von ca. 650 Bausteinen pro Stunde realisiert werden. Dabei werden die Bausteine in einem kompletten in sich geschlossenen Prozess vom Input-Tape programmiert, laserbeschriftet, visuell bzgl. Markierung und mechanischem Pin-Zustand kontrolliert (2D oder optional auch 3D) und wieder im Output-Tape verschweißt.

Selbstverständlich wird über mehrstufige kompromisslose Sicherheitsprüfungen innerhalb des Gesamtprozesses den heutigen Qualitätsstandards nicht nur bzgl. Datenkonsistenz sondern auch in Richtung Transparenz und Rückverfolgbarkeit in vollem Umfang Rechnung getragen.


© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 06.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
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