20.08.2010 - 30 Jahre Impulse für die IC-Programmierung
Die ertec GmbH, Erlangen, feiert in diesen Tagen ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet im August 1980, hat sich das Team von Ingenieuren und Technikern von Anfang an mit der Entwicklung eigener Programmierlösungen für ICs befasst und sich im Laufe der Jahre international auf dem Markt positioniert. Das Unternehmen produziert hauptsächlich modulare Offline-Programmiersysteme, Inline-Flasher für die Fertigungslinie bzw. den ICT sowie den Programmier-Roboter „BEAVER II“ zur effizienten Programmierung mit sehr hohem Baustein-Durchsatz.
Darüber hinaus werden Kunden, welche es vorziehen, das Programmier-Know-How „einzukaufen“, durch die Dienste des Programmierzentrums von ertec kompetent versorgt.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 20.08.2010
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer
23.03.2010 - Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung
Nach Einführung des Qualitätsmanagementsystems ISO9001 im Jahre 2004 erfolgte am 22.03.2010 ein Rezertifizierungs-Audit durch die DEKRA Certification GmbH.
Trotz weltweiter Wirtschaftsrezession wurde das nunmehr seit 6 Jahren eingeführte Qualitätsmanagementsystem kompromisslos aufrechterhalten und hat nicht nur nicht gelitten, sondern hat nachweislich dazu beigetragen, die vielfältigen Probleme der letzten 1,5 Jahre erfolgreich zu bewältigen und die Stabilität der Firma aufrecht zu erhalten.
Ohne jegliche Abweichungen oder Feststellungen wurde uns wieder bescheinigt, dass unser
Unternehmen ein Qualitätsmanangementsystem entsprechend der Normen ISO9001:2008
wirksam anwendet.
Dies betrifft alle Bereiche der ertec GmbH, sowohl die Entwicklung, Herstellung und den
Vertrieb von Programmiersystemen für elektronische Bauteile und Baugruppen als auch
unsere Dienstleistung der Bausteinprogrammierung für die Elektronik- und Automobilindustrie.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 22.03.2010
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer
20.11.2009 - Productronica 2009 - Ausstellerstatement zum Messeverlauf
Unsere Erwartungen waren im Vorfeld der Messe eher zurückhaltend.
Der deutliche Besucherrückgang gegenüber 2007 war spürbar, aber die
verkleinerte Gesamt-Ausstellungsfläche brachte unmittelbar mehr
Besuchsfrequenz mit erhöhtem Anteil an Fachkompetenz.
In unserer Branche der Bausteinprogrammierung war ein starker Trend in Richtung On-Board-Programmierung erkennbar, wobei auch die Einzelbaustein-Programmierung mit Programmierautomaten sowohl in der Fertigung als auch als externe Dienstleistung weiterhin seine Berechtigung hat.
Es war richtig, die Schwächephase konsequent für Innovation zu nutzen.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Geschäftsführer
05.11.2009 - ertec ist RENESAS Alliance Partner
Als RENESAS Alliance Partner wird die ertec GmbH für die On-Board-Programmierung in der Produktionslinie seitens Renesas empfohlen.
Mit dem In-circuit Flash Programmer PGS80 werden unter anderem die Renesas-Mikrocontroller der Familien R8C, R32C und SH unterstützt.
Fernbedienbarkeit, Kompaktheit, Modularität und Kombinierbarkeit sind wesentliche
Eigenschaften dieser Systeme, die in die Fertigungslinie einfach oder auch als mehrfach
parallel arbeitende Systeme integrierbar sind.
Zusätzlich ist die ertec GmbH ein von RENESAS gelistetes Programmierzentrum für die
Mikrocontroller-Programmierdienstleistung.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb
zum Anfang
17.10.2009 - ertec im Interview: Programmierlösungen
mit Mehrwert
Beitrag - Regionaleuropäischer Wirtschafts-Spiegel
Ausgabe Oktober/November 2009
24.08.2009 - ertec & freescale: Partner im Alliance
Program
Seit Mai 2009 ist ertec GmbH eingetragender Partner im freescale Alliance Program
und wird den internationalen Interessenten auf freescale´s website als "Hardware/Software
Provider" für freescale-Bausteine en detail vorgestellt. Wir freuen uns darüber,
dass die sehr gute Zusammenarbeit auch auf diesem Wege dokumentiert werden konnte.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 24.08.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb
31.07.2009 - Störschreiber jetzt auch für Marathon-Einsätze
Arbeitsweise des Störschreibers
Was ist zu tun, wenn die Anlage ausfällt oder gar außer Kontrolle geraten ist? Nach dem Herstellen der Sicherheit muss schnellstens dem Fehler auf die Spur gekommen werden. In elektrischen Anlagen mit freiprogrammierbaren Steuerungen ist dies bekanntermaßen oft eine Wissenschaft für sich. Nicht weil es etwa daran mangelt, dass die SPS keine Möglichkeiten zur Analyse von Anlagezuständen (z.B. Störwerterfassung) und Fehlerursachen bietet. Dies können die Steuerungen in der Regel ohnehin. Aber leider werden naturgemäß nur Informationen erfasst, die dem Steuerungsrechner zugeführt werden. Beim Störungsfall ergibt sich oft in der Praxis das Problem, dass die Ursache nicht eindeutig den Verantwortungsbereichen Maschinenbau oder Elektrotechnik zugeordnet werden kann. Folglich gerät der Anlagenbetreiber in die missliche Situation, dass die Frage nach der Ursache mit mehreren Verhandlungspartnern, nicht selten verteilt in diverse Abteilungen eines Konzerns, nur mühsam zu klären ist. Ein Beispiel: Die Metallfahne eines verfahrbaren Werkstückträgers ist nicht korrekt angebracht. Aufgrund dessen wird der zugeordnete berührungslose Schalter (BERO) gelegentlich zu kurz oder gar nicht aktiviert. Als Folge wird ein komplexer Betriebsablauf unterbrochen. Ausgehend von der Annahme, dass dieser Fehler nur sporadisch Auswirkungen zeigt, kann erfahrungsgemäß die Diagnose und schließlich Beseitigung der Störung einen hohen zeitlichen Aufwand nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall ist die Mitwirkung der Zuständigen mehrerer Bereiche zwingend erforderlich. An dieser Stelle tritt PROFEA-II als "Gutachter" auf. Dessen Aufgabe ist, die zur Fehleranalyse erforderlichen Informationen rasch, unkompliziert und übergreifend zur Verfügung zu stellen. Der Markt bietet wohl Geräte zur Störwerterfassung und Protokollierung von Anlagezuständen. Offenbar sind diese jedoch oftmals hochspezialisiert und nicht für den mobilen Einsatz brauchbar. Der Anlagenbetreiber ist somit nur in der Lage auf sie zurückzugreifen, wenn diese von vorne herein in die Gesamtkonzeption der Anlage eingebunden worden sind. In besonderen Problemfällen - beispielsweise in der Inbetriebnahmephase - ist ihr Einsatz extrem unflexibel oder de facto unmöglich. Das Protokolliergerät PROFEA-II schließt, so der Hersteller ertec GmbH, Erlangen, die aufgezeigte Lücke. Das Gerät kommt den Anforderungen des Service-Technikers durch sein geringes Gewicht (<600g) und die kompakte Bauform entgegen.
Die Bedienung erfolgt einfach durch zwei Tasten. Gleichstrom- und Wechselstrom-Signalspannungen
zwischen 5 V und 230 V können einfach über Tastklemmen aufgelegt werden. Abgleiche
und Einstellungen auf die angeschlossenen Signalpegel sind nicht erforderlich, da
die Anpassung dynamisch erfolgt. Das Zeitverhalten von bis zu acht aufgelegten Signalen
wird erfasst und auf dem eingebauten Drucker protokolliert. Der Druckvorgang wird
nur dann aktiviert, wenn eine Änderung des Signalpegels auftritt. Wenn mehrere Schaltvorgänge
hintereinander zu erfassen sind, werden diese intern gespeichert und gemäß der zeitlichen
Reihenfolge ausgedruckt. Die Uhrzeit (Echtzeituhr) wird parallel zu den Schaltvorgängen
bis auf eine Genauigkeit von 1 ms im Ausdruck klar zugeordnet. Von 1 ms bis zu 250
ms können durch den digitale Eingangsfilter variabel Voreinstellungen gemacht werden.
Vier Betriebsarten werden durch Eingabe von Triggerbedingungen ermöglicht und vier
verschiedene Darstellungsweisen des Ausdrucks sind wählbar: numerisch, grafisch,
Data-Mode (lesbar während des Betriebs) oder List-Mode (optimal für Dokumentationszwecke).
Alle Einstellungen bleiben nach dem Ausschalten gespeichert. Die Magnetstreifen
auf der Rückwand des Gerätes erlauben, PROFEA-II schnell und sauber zu befestigen/
abzunehmen, beispielsweise an Schaltschranktüren. Der Betrieb des Störschreibers
über einen längeren Zeitraum an der Anlage ist laut Hersteller unkritisch. So ist
es möglich, sowohl die Abläufe einer Betriebsphase bis zum Fehlereintritt zu analysieren,
als auch die Störphase selbst oder die Phase danach. Optional bietet der Hersteller
eine spezielle Software zur Auswertung der über die RS232 Schnittstelle ausgegebenen
Daten. NEU in diesem Zusammenhang ist die „MemoBox“ zur Langzeit-Datenerfassung
(Schaltvorgänge mit Zeitstempel) und –Auswertung. Dabei handelt es sich um einen
nichtflüchtigen, wechselbaren Datenspeicher mit der Kapazität, mehrere hundert Millionen
von Schaltzyklen aufzuzeichnen. Die Stromversorgung der MemoBox erfolgt direkt über
das Gerät PROFEA-II.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Rüdiger Streng
Leiter Vertrieb
27.07.2009 - Flashen erweckt Elektronik zum Leben
Damit aber das Mobiltelefon klingelt oder wählt, die Waschmaschine abpumpt oder
schleudert, das Auto beschleunigt oder bremst, der Drucker druckt, das Navi navigiert,..
muss ein spezielles Programm ablaufen, muss die Software – das Gesamtwerk von Bedingungen
und Befehlen - in das Gerät übertragen werden. Deshalb ist es unumgänglich, die
Software auf der Grundlage höchster Qualitätsanforderungen und mit den dafür geeigneten
Qualitätswerkzeugen zu entwickeln. Wir sprechen hier also von einer sehr verantwortungsvollen
Aufgabenstellung. Schließlich müssen alle Funktionen durch die Zielhardware dauerhaft
zuverlässig ausgeführt werden. Sie sind quasi der „Schöpfer“, der mit seiner Software
die Seele in das Produkt bringen soll. Wie aber kommt diese Software, wie die Funktionalität,
wie das „Leben“ in elektronische Geräte? Die Programmierung von elektronischen Speicherbausteinen
ist ein hochkomplexes Thema. Die ertec GmbH mit Firmensitz in Erlangen wurde 1980
als Ingenieurbüro für Mikroelektronik- Entwicklung gegründet und hat sich auf dem
nationalen wie internationalen Markt als Systemanbieter für die Programmierung von
Halbleiter-Bausteinen positioniert. Entsprechend der Unternehmensphilosophie „Kompetenz
rund um die Bauteilprogrammierung“ profitieren die Kunden von einer innovativen
Produktpalette, die Produktivität, Flexibilität und Qualität garantiert. Die ertec
GmbH ist einziger europäischer Hersteller von Programmiertechnik mit umfassendem
Programm. Entwickelt und produziert werden manuelle und automatische offLINE-Programmiersysteme
und On-Board-Systemlösungen. Darüber hinaus bietet ertec auch die Bausteinprogrammierung
als Dienstleistung an. In den 1980er Jahren wurden die Programmierdaten mit sogenannten
EPROM-Brennern in vor allem UV-löschbare Speicher geschossen. Bis heute hat sich
die Elektronik auch in diesem Bereich rasant weiterentwickelt. Im Jahre 2008 wurden
weltweit ca. 17 Milliarden elektronische Speicherbausteine, davon 90% Flash-Speicher,
programmiert. Der Anteil von über 6 Milliarden Mikrocontrollern mit Onchip-Flash
ist permanent steigend, vor allem im Automotive-Bereich. In einem modernen Auto
sind heute bis zu 60 Mikrocontroller in Funktion.Dazu kommt, dass immer mehr elektronische
Applikationen mehrfach programmiert werden, denken wir dabei beispielsweise an sogenannte
Upgrades von Mobiltelefonen oder auch an die Aktualisierung des Kartenmaterials
für Navigationsgeräte. Prinzipiell gibt es zwei Verfahren, die Programmierdaten
in die Speicherbausteine zu bringen, die offLINE- und die On-Board – Programmierung.
Das Programmieren der bestückten Baugruppen (On-Board) direkt in der Fertigungslinie
bedarf keinerlei Lagerhaltung von verschiedenen (tw.
veralteten) Software-Versionen.
Auch eine mechanische Beschädigung der oft diffizilen Gehäusebauformen ist ausgeschlossen,
die Baustein-Programmierzeiten erhöhen jedoch in vielen Linien die Taktzeiten und
dadurch die Kosten erheblich. Namhafte Automotive-Herstellerfirmen flashen Millionen
von Baugruppen mit den ertec-On-Board- Programmiersystemen PGS8X in ihrer Fertigungslinie
und profitieren von der offenen Systemlösung duch die Möglichkeit der kompletten
Integration in ihrer Fertigungssoftware und dadurch der Realisierung von Transparenz
und Rückverfolgbarkeit der Prozesse, welche heutzutage aus der Qualitätssicherung
einfach nicht mehr wegzudenken sind.
Als Alternative existiert die OffLine- oder auch Einzelbaustein-Programmierung direkt
beim Elektronikhersteller oder auch über einen Programmierdienstleister. Die Programmierzeiten
werden hierbei nicht nur außerhalb der Linie verbraucht, durch die Möglichkeit der
automatisierten Parallel-Programmierung ist damit zusätzlich noch eine wesentliche
Zeit- und somit Kostenersparnis verbunden. Beide Verfahren haben abhängig vom speziellen
Einsatzfall ihre volle Berechtigung und auch ihren eindeutigen Vorzug gegenüber
der Alternativvariante. Als daraus logische Konsequenz basiert die Firmenphilosophie
der ertec-GmbH auf drei Säulen: - Entwicklung und Fertigung von Offline-Programmiersystemen
inkl. Programmierautomaten - Realisierung von Onboard - Systemlösungen für Fertigungslinien
- Premium - Programmierdienstleistung bei Verwendung des eigenen Programmierequipments
Große und kleine Elektronik-Firmen programmieren Bausteine zum Einsatz in eigene
Produkte manuell oder auch mit dem ertec-Programmierautomaten BEAVER. Sie programmiern
nicht nur, nein sie verifizieren, etikettieren, lasermarkieren, inspizieren und
verpacken die Bausteine in einem in sich geschlossenen Prozess. Dabei sind keine
manuellen Eingriffe notwendig. Die Gefahr durch von Menschen gemachte Fehler ist
somit weitest gehend ausgeschlossen. Die ertec-Programmiertechnologie ist stets
auf dem aktuellen Stand der Technik und wird permanent weiterentwickelt. Die verwendete
smartJet-Highspeed-Technologie® gestattet die Programmierung am physikalischen
Zeit-Limit der Bausteine bei durchgängiger Absicherung der Datenkonsistenz. Auf
dieser Technologie basiert auch das ertec-Verfahren Huge Memory Flashing®. Über
spezielle Datenaufbereitungs- und optimierte Datenübertragungsverfahren können riesige
Datenmengen in Rekordzeiten in die Flash-Bausteine mit Höchstkapazitäten programmiert
werden. Bei automatisierter Programmierung mit dem Programmierautomat BEAVER, der
auf bis zu 64 Programmierköpfe aufrüstbar ist, können durch Parallelisierung auch
bei solchen Speicherkapazitäten Programmierdurchsätze erzielt werden, die eine effiziente
Elektronik-Fertigung benötigt. Bei ertec wird der Kunde positiv – umfangreich unterstützt
nicht allein gelassen, die Hotline garantiert schnelle Hilfe bei kurzen Reaktionszeiten,
dies betrifft auch neue Algo-Implementierungen. Seit Ende 2008 gehört die ertec
GmbH zur HTV-Firmengruppe und hat dadurch alle Voraussetzungen, auch in Zukunft
als stabiler, zuverlässiger Programmiergerätehersteller mit Produkten am Markt präsent
zu sein, die optimal auf die verschiedenen Kundenanforderungen zugeschnitten werden
können.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 27.07.2009
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
23.03.2009 - Erweiterung der Freescale Mikrocontroller-Unterstützung
Neben den schon etwas in die Jahre gekommenen Motorola-Microcontroller der HC05-,
HC11- und HC12- Familien wurde der Programmier-Support auch für die neueren Freescale-Mikrocontroller-Familien
erweitert. Neben Bausteinen der verschiedenen HC08-Derivate werden jetzt auch Bausteine
der S08-, S12- sowie der S12X-Familien von den Programmiergeräten unterstützt. Ganz
gleich ob in verschiedenen Gehäusebauformen auf unterschiedlichen Programmiermodulen
im Parallelmode offline oder inline durch die in die Fertigung integrierbaren Onboard-Programmiersysteme.Auf dem Programmierautomat BEAVER können diese Bausteintypen mit hohem Durchsatz in verschiedenen Input-/Output-Magazinierungen (Tray, Tape, Tube) gehandelt, programmiert, lasermarkiert oder etikettiert, 2D-oder 3D-inspiziert und wiederverpackt werden. Auch komplexe spezifische Spezialfunktionen z.B. der neuen Automotive-Familien werden in diesen in sich geschlossenen Prozessen vollständig abgedeckt. Dazu gehört neben der Unterstützung der verschiedenen Margin-Levels unter anderem auch die Möglichkeit des Aktivierens von Schreib- und Leseschutz-Funktionen.
Die ertec Smart-JET-Technologie garantiert dabei minimale Programmierzeiten und damit kürzeste Taktzeiten in der Fertigungslinie bzw. einen maximalen Durchsatz bei der automatisierten Massenprogrammierung. ertec hat sich zum Ziel gesetzt, die Freescale - Bausteinunterstützung permanent entsprechend den Kundenanforderungen auf dem Markt zu erweitern. Ziel ist eine möglichst komplette Abdeckung des gesamten Freescale-Portfolios sowohl bei der manuellen und automatischen Einzelbausteinprogrammierung als auch bei der Onboard-Programmierung direkt in der Fertigungslinie.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 23.03.2009
Verfasser: M. Eng. Andreas Urban
Leiter Onboard-Programmiersysteme
06.02.2009 - M25-SPI-Flash-Programmierung
Schnelles Flashen von M25-SPI-Speichern im Full- Premium-Programmierservice;
Der Spezialist für Bausteinprogrammierung ertec GmbH bietet sowohl das
Equipment als auch seinen Full- Premium-Programmierservice für
die schnelle Vorprogrammierung von M25-SPI-Flash-Speichern an.
Aufgrund ihrer hohen System-Geschwindigkeit, des geringen Energieverbrauchs, der
kompakten Bauform sowie ihrer geringen Kosten erfreuen sich aktuell die seriellen
Flash-Speicher der M25–er SPI-Familie wachsender Beliebtheit. Viele Anwender
benötigen allerdings vorprogrammierte Bausteine. Die ertec GmbH deckt mit ihrem
Premium-Programmierservice die komplette Bandbreite der Bausteinprogrammierung verschiedener
Gehäusebauformen ab.
Durch den Premium-Programmierservice profitieren ertec-Kunden ohne Kapitalinvestition von der neuesten Technologie und vom Know-how der Entwickler. Roboter wie der BEAVER oder Automaten wie der MH240E ermöglichen eine vollautomatisierte Massen-Bausteinprogrammierung mit 3D-Inspektion nahe an der Null-Fehlergrenze. Innerhalb des einzigartigen „All-In-Process“ kann der BEAVER zum Beispiel ohne die „Fehlerquelle Mensch“ die Bausteine entpacken, programmieren, lasermarkieren, 2- oder 3-D mechanisch inspizieren und zum Beispiel wieder im Gurt verpacken. Durch die Parallelprogrammierung in bis zu 64 Programmiersockeln kann so ein Durchsatz von 650 Bausteinen pro Stunde garantiert werden.
Das Unternehmen erreicht den maximalen Durchsatz durch den Einsatz der bewährten Smart-Flash-Technologie und das Programmieren am physikalischen Limit des Bausteins. Dies gilt sowohl für die verschiedenen Offline-Programmier-Lösungen als auch in die Fertigungslinie integrierbare Onboard-Programmierung mit den Programmiersystemen der PGS8X-Familie.
Peter Nickel, Geschäftsführer der ertec GmbH: „Gerade Kunden die
Stückzahlen benötigen, bei denen sich eine eigene Investition in Programmier-Automaten
nicht rechnet, können von unseren hochmodernen Programmierausrüstungen,
die selbstverständlich höchste Qualität und Transparenz garantieren,
profitieren.“
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 06.02.2009
Verfasser: M. Eng. Andreas Urban
Leiter Onboard-Programmiersysteme
09.06.2008 - Baustein-Programmierung als kompletter "All-In-Process"
Ab sofort stattet die ertec GmbH ihren Programmier-Roboter BEAVER mit einer Messeinheit des Herstellers ICOS aus. Die Anschlusspins der programmierten Bausteine werden nun direkt vor der Verpackung im selben Automat vermessen und kontrolliert. Mit der Integration dieser 3D-Lead-Inspektion erweitert ertec den Funktionsumfang der Programmierung zu einem "All-In-Process" und gewährleistet, dass trotz höchsten Geschwindigkeiten nur absolut fehlerfreie Bausteine in die Produktion gelangen.
Wegen der explosionsartig wachsenden Nachfrage, müssen elektronische Speicherbausteine direkt in Automaten programmiert werden. Nach dem eigentlichen Programmiervorgang werden diese manuell in einen anderen Automaten umgelagert, dort optisch vermessen und endgültig verpackt. Dieser Eingriff in einen automatisierten Bearbeitungsprozess beinhaltet aber Gefahren wie beispielsweise Vertauschungen oder Beschädigungen. Der Programmier-Roboter BEAVER der ertec GmbH ermöglicht es nun, in Kombination mit der Industrie-Standard-Messeinrichtung LIM des Herstellers ICOS, den kompletten Programmierungsprozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe durchzuführen.
Der BEAVER ist ein parallel arbeitender Programmier-Roboter mit Vollausstattung.
In Kombination mit der smartJET-Technologie der ertec GmbH erreicht er höchste
Durchsätze mit bis zu 700 Bausteinen pro Stunde. Auch bei Bausteinen mit sehr
hohen Flash-Kapazitäten und dadurch normalerweise langen Programmierzeiten
werden durch die Parallelprogrammierung in bis zu 64 Programmiersockeln des BEAVERs
diese Werte erreicht. Konrad Kruse, Geschäftsführer der ertec GmbH, über
die neu in den Roboter integrierte Messeinrichtung: "Mit der 3D-Lead-Inspektion
machen wir die Bausteinprogrammierung zum "All-In-Process". Der BEAVER entnimmt
die Bausteine aus den Magazinen, legt sie in die Sockel und beginnt mit dem Programmieren.
Danach markiert er die fehlerfreien Bausteine per Etikett oder Laser, prüft
sie optisch dreidimensional und legt die Bausteine wieder in die Output-Magazine
ab. Damit vermeiden wir typische Fehler wie Koplanarität, Pin-Lage oder Abmaße
und erreichen insgesamt eine 100-prozentige Absicherung gegen nicht oder falsch
programmierte sowie mechanisch beschädigte Bausteine.""All-In" bedeutet, dass ein Prozess innerhalb einer Maschine ohne manuelle Eingriffe ablaufen kann. Er ist damit zusätzlich lückenlos protokolliert und im Sinne einer oft geforderten Traceability nachweisbar. Mit der Kombination BEAVER und smartJET-Technologie steht die ertec GmbH für ein neues Qualitäts- und Geschwindigkeitsniveau in der Bausteinprogrammierung. Bei der smartJET-Programmierung werden alle Daten vor Ort auf Modulen gespeichert und stehen so unmittelbar zur Verfügung. Die Daten werden aus vorgeladenen Image-Speicherkarten ohne Umwege direkt in den Baustein programmiert. So gehen die Zeit für die Daten-Übertragung und die PC-Rechenzeiten gegen Null und der Programmier-Durchsatz ergibt sich ausschließlich aus den internen, ungebremsten Programmierzeiten der Bausteine selbst.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 09.06.2008
Verfasser: Werner Bauer
Leiter Programmierservice
22.04.2008 -
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Micronas-VCT - höchste Präzision in der |
| Fertigungsprogrammierung gefordert |
Die Mikrocontroller-Familien VCT49, VCT6x und VCT7x des Herstellers Micronas kommen
prinzipiell ohne zusätzliche externe Komponenten für ein TV-Design aus.
Außer der Audio-, Video, Teletext- und OSD-Funktionalität sind in solch
hochkomplexen elektronischen Bausteinen auch verschiedene flüchtige und nichtflüchtige
Speicherkomponenten integriert.Über eine serielle I ² C-Schnittstelle ist der Onchip-Flash online bzw. inline in der Fertigungslinie programmierbar. Aber Zeit ist Geld und diese Art der Inline-Programmierung ist bzgl. der hohen Taktzeitanforderungen und Stückzahlen keineswegs immer die effizienteste Methode.
Die Durchsatzanforderungen verbunden mit den steigenden Qualitätsansprüchen sind immer mehr entscheidende Parameter bei der Serienfertigung von solch preissensiblen Konsumer-Produkten.
ertec bietet hierzu 4 Programmierlösungen an:
Lassen die Produktionsbedingungen beim Kunden eine Onboard-Parallelisierung zu, so kann man in der Linie mit einem Onboard-Programmiersystem PGS8P bis zu 8 Platinen mit den schon bestückten VCT-Mikrocontrollern gleichzeitig programmieren. Die notwendige Einbindungsmöglichkeit in die Fertigungssoftware mit allen Features der Transparenz, Protokollierung und Rückverfolgbarkeit ist dabei selbstverständlich immer gegeben.
Bei mittleren Stückzahlen ist eine manuelle Einzelbausteinprogrammierung mit den Programmiermodulen P67390 des modularen Programmiersystems PGS67 denkbar. Aufgrund der diffizilen Gehäusebauform (PLQFP208-1) mit 208 Pins ist die Handhabung der Bausteine allerdings sehr kritisch. ertec empfiehlt daher den Einsatz des neu entwickelten pneumatisch gesteuerten Sockelöffners, der zumindest das Öffnen und Schließen der einzelnen Sockel übernimmt. Der Bediener allerdings muss trotzdem noch höchste Sorgfalt beim Einlegen und Herausnehmen der Mikrocontroller walten lassen.
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH auch diese relativ großen Gehäuse automatisiert behandelt und vor der Output-Magazinierung noch mit einer optischen 3D-Inspektion mechanisch auf Pindefekte in allen 3 Dimensionen vermessen.
Abhängig von den Kundenstückzahlen muss hier zwischen Investition von Programmierrobotern BEAVER und Outsourcing dieses Fertigungsprogrammierprozesses im betriebswirtschaftlichen Sinne abgewogen werden.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 22.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
12.04.2008 - Programmieren oder programmieren lassen - Holtek HT48F
Der Preisunterschied von Masken-Bausteinen zu programmierbaren Flash-Microcontrollern
wird immer kleiner. Und wie viel flexibler ist da ein Flash-Variante, auch gegenüber
der OTP-Derivate?Immer öfter werden spezielle bausteinspezifische Informationen (z.B. IP-Adressen, MAC-Adressen, Versions- und Fertigungsinformationen) im Flash-Programmspeicher oder EEPROM-Datenbereich benötigt.
Bei Verwendung von Maskenbausteinen ist dies überhaupt nicht möglich.
Bei den Holtek-Flash-Varianten darf man allerdings auch nicht außer Acht lassen, dass Ansprüche der Speicherung beispielsweise auch serialisierbarer Daten zusätzlich hohe Anforderungen an die Fertigungsprogrammierung stellen.
Nicht nur der hohe Durchsatz bei manueller oder automatischer Programmierung steht als Forderung, auch eine qualitätssichere, transparente Methodik der Programmierung von exemplar-spezifischen Daten in diesem komplexen Prozess ist absolut notwendig. Solche Verfahren müssen eine lückenlose Rückverfolgbarkeit garantieren, die bei den heutigen hohen Qualitätsstandards einfach nicht mehr wegzudenken ist.
Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden, der Einsatz von entsprechenden Programmiersystemen mit fertigungsgerechter Bediensoftware im eigenen Hause oder ein entsprechendes Outsourcing zu externen Programmierdienstleistern.
Die Firma ertec GmbH bietet alle entsprechenden Programmier-Möglichkeiten an.
Handelt es sich um mittlere Stückzahlen von Holtek-MCU's, so ist es schon noch denkbar, im eigenen Hause an Hand-Programmierstationen zu programmieren, zu markieren und wieder zu verpacken. Die fertigungsgerechte Bedienoberfläche PSI67 des modularen Programmiersystem PGS67 von ertec bietet hierzu alle Features - von der OTP- bzw. MTP-Datei, die direkt vom frei verfügbaren HOLTEK-Entwicklungssystem HT-IDE3000 erzeugt wird, bis hin zur fertig programmierten, verifizierten, etikettierten und detail-dokumentierten HOLTEC-MCU-Flash-Serie in verschiedenen Gehäusebausteinen (DIP, SKDIP, SOP, SSOP,LQFP).
Bei der Programmierung größerer Stückzahlen mit vielleicht noch dazu exemplarspezifischen Programmierdaten im MCU-Flash oder -EEPROM ist ein automatisierter Prozess unbedingt erforderlich. Die Investition in solche komplexe Programmierroboter ist nur bei wenigen Groß-Projekten (hohe Stückzahlen) kaufmännisch sinnvoll.
In den meisten Fällen macht hier die externe Auftragsvergabe an kompetente Programmierdienstleister Sinn. Mit dem Programmierroboter BEAVER werden im Programmierzentrum der ertec GmbH diese verschiedenen tw. diffizilen Einzelschritte in einem in sich abgeschlossenen hochkomplexen Prozess durchgeführt.
Holtek-Bausteine in unterschiedlichen Gehäusen aus dem Gurt, von der Stange oder vom Tray werden im Beaver automatisiert gehandelt, programmiert, lasermarkiert, bzgl. Pinmechanik und Markierung inspiziert und wieder entsprechend verpackt, bei extrem minimiertem Einfluss der Fehlerquelle Mensch.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 12.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme
06.04.2008 - Milliarden von Bytes in JET- Geschwindigkeit programmiert
Eine Milliarde hat neun Nullen, ein GigaByte hat noch mehr Byte und wenn man auf
Bit-Ebene runtergeht, dann ist man bei 1 GigaByte schon bei knapp 10 Milliarden
Bits. Aber was ist morgen eigentlich noch ein GigaByte, wo schon heute Einzel-Bausteine
mit 16 GigaByte Flash-Kapazität auf dem Markt sind ?Eine steigende Anzahl verschiedener elektronischer Produkte verwendet mehr und mehr solche riesigen Speicherkapazitäten, die bei vielen Anwendungen im Fertigungsprozeß Bit für Bit programmiert werden müssen. Herkömmliche Verfahren reichen dazu einfach nicht mehr aus. An einem einfachen Beispiel soll diese anspruchsvolle Thematik verdeutlicht werden:
Sollten bei der Flash-Programmierung aufgrund herkömmlicher mittlerer Mikrocontroller-Verarbeitungszeiten auch nur 100 Nanosekunden pro Byte vertan werden, so summieren sich diese zusätzlichen Zeiten bei einem 8 GByte-Baustein schon zu ca. einer Viertelstunde pro Baustein.
Die relevanten Zeiten bei der Baustein-Programmierung ansich sind die Zeiten für Zugriffe des PCs auf die Programmierdaten (Festplatte, Netzwerk, ext. Datenträger...), Programm-Laufzeiten innerhalb des Betriebssystem (Rechnergeschwindigkeiten), Datenübertragungszeiten vom Speicherort der Programmierdaten zum Flash-Baustein, der Software-Overhead innerhalb des Programmiersystems (Programmabarbeitungszeiten für Datenübergaben, Abfragen, Auswertungen..) und letztlich die Programmierzeiten des Flash-Bausteines selbst.
Die neuen JET-Basis-Programmiermodule P67805 von ertec basieren auf der "Smart-JET-Highspeed-Technologie", deren grundsätzliche Arbeitsweise aus einer optimalen Arbeitsteilung zwischen einem schnellen Mikrocontroller-Master und einem superschnellen FPGA-Baustein als Slave besteht. Zusätzlich wird die Übertragungszeit der Programmierdaten auf Null und die PC-Rechenzeit gegen Null gesetzt, indem von über spezielle Mehrfach-Ladestationen vorgeladenen Image-Speicherkarten die Bits und Bytes ohne Umwege am physikalischen Zeitlimit direkt in den Flash programmiert werden. Desweiteren wird durch eine echte 4-fach Parallelisierung pro Programmiermodul und eine bis zu 64-fache Parallelisierung im Gesamtsystem ein Programmierdurchsatz von mehr als 5 Milliarden Bit pro Sekunde erreicht.
Mit dem ertec-Programmierroboter BEAVER im Vollausbau, d.h. mit 64 Programmiersockeln, kann so auch bei theoretischen Einzel-Bausteinprogrammierzeiten von über 5 Minuten ein vollautomatisierter Programmierdurchsatz von ca. 650 Bausteinen pro Stunde realisiert werden. Dabei werden die Bausteine in einem kompletten in sich geschlossenen Prozess vom Input-Tape programmiert, laserbeschriftet, visuell bzgl. Markierung und mechanischem Pin-Zustand kontrolliert (2D oder optional auch 3D) und wieder im Output-Tape verschweißt.
Selbstverständlich wird über mehrstufige kompromisslose Sicherheitsprüfungen innerhalb des Gesamtprozesses den heutigen Qualitätsstandards nicht nur bzgl. Datenkonsistenz sondern auch in Richtung Transparenz und Rückverfolgbarkeit in vollem Umfang Rechnung getragen.
© ertec GmbH, 91058 Erlangen, den 06.04.2008
Verfasser: Dipl.-Ing. Peter Nickel
Leiter Programmiersysteme


20.08.2010 - 30 Jahre Impulse für die IC-Programmierung
(pressebox) Erlangen, 09.06.2008 -